Pressemitteilungen

Berlin, 13. Oktober 2017

WELT-THROMBOSE-TAG am 13. Oktober: Lücken in der Versorgung müssen geschlossen werden!

  • Thrombose kann schmerzfrei diagnostiziert und einfach behandelt werden.
  • Experten sprechen von einer Unter- und Überversorgung in Deutschland und fordern eine flächendeckende Versorgungsforschung.
  • Ab sofort steht behandelnden Ärzten die „Antikoagulations-Ampel“ als Orientierungshilfe bei der Therapie zur Verfügung.

 

Berlin, 13.10.2017. Dank der Fortschritte in der medizinischen Forschung ist die Therapie von Thrombose durch den Einsatz direkter oraler Antikoagulanzien gepaart mit einer modernen symptomorientierten Kompressionstherapie so einfach und risikoarm wie noch nie. Die aktuellen Leitlinien schreiben auch eine schmerzfreie und den Patienten nicht belastende Diagnose vor. „Beim Erkennen und Ernstnehmen der Erkrankung zeigen sich jedoch Defizite. So kann es manchmal zu einer gefährlichen Verzögerung der Diagnostik beim Spezialisten kommen – andererseits kann oft auch ohne Überweisung zum Spezialisten eine Thrombose ausgeschlossen und so eine Überdiagnostik vermieden werden“, so Prof. Rupert Bauersachs, Leiter des Aktionsbündnisses Thrombose.

Im Fall einer akuten Tiefen Venenthrombose oder ihrer möglichen Komplikation, der Lungenembolie, ist die Antikoagulation die wichtigste Therapiemaßnahme. Sie hat zum Ziel, die Akutmortalität und -morbidität zu reduzieren, längerfristig Rezidive und Langzeitkomplikationen zu verhindern und die Beschwerden zu lindern. Die aktuellen interdisziplinären Leitlinien empfehlen eine individuell angepasste Entscheidung über die Dauer der Antikoagulation unter Berücksichtigung der Patientenpräferenzen und der klinisch bedeutsamen Faktoren. Diese bewusst vorgesehene Flexibilität und Individualisierung bringen allerdings für Ärzte und Patienten eine gewisse Verunsicherung mit sich. „Häufig werden Patienten wegen Unsicherheit zu lange mit Antikoagulanzien behandelt. Andererseits wird bei Risikopatienten die Therapie zu früh beendet und es kommt zu Rezidiven, sodass wir auf der einen Seite eine Über- und auf der anderen eine Unterversorgung feststellen“, erklärt Prof. Bettina Kemkes-Matthes vom Aktionsbündnis. Gesicherte objektive Daten liegen allerdings nicht vor. Daher fordert das Aktionsbündnis Thrombose vom Gemeinsamen Bundesausschuss eine industrieunabhängige und flächendeckende Versorgungsforschung, um Lücken in der Versorgung gezielt adressieren zu können.

Um behandelnde Ärzte jetzt schon bei der Therapie zu unterstützen, hat das Aktionsbündnis Thrombose die Antikoagulations-Ampel entwickelt. Dr. Jutta Schimmelpfennig vom Aktionsbündnis Thrombose erklärt: „Bei einem großen Teil der Patienten kann mit Hilfe dieses einfachen Ampelsystems rasch und einfach die richtige Antikoagulationsdauer festgelegt werden und nur noch ein kleinerer Teil der Patienten braucht die Überprüfung beim Spezialisten, was lange Wartezeiten verkürzt“. Mit der Ampel wird die Klassifizierung der Patienten in solche mit einem sehr hohen Rezidivrisiko (rot) und solche, bei denen das Rezidivrisiko als niedrig (grün) einzuschätzen ist, vorgenommen. Davon abhängig ist die Dauer der Antikoagulation. Diese beiden Gruppen decken etwa 75 bis 80 Prozent der Thrombosepatienten ab. Bei etwa jedem fünften Patienten ist die Entscheidung zur weiteren Antikoagulation von zusätzlichen individuellen Faktoren und Befunden zu treffen. Oft ist es sinnvoll, diese Patientengruppe einem Spezialisten vorzustellen.

Experten warnen vor einer Verharmlosung

In Europa und den USA sterben mehr Menschen an den Folgen einer Lungenembolie als durch Verkehrsunfälle, Brust- und Prostatakrebs und HIV zusammen – allein in Deutschland sind es über 40.000 Todesfälle im Jahr. Häufigste Ursache dafür ist eine Thrombose. Diese kann Menschen jeden Alters treffen. Jährlich werden knapp über 370.000 Neuerkrankungen an Thrombose, Phlebitis und Thrombophlebitis registriert. Rund 50.000 Menschen erkranken pro Jahr an einer Lungenembolie. Aufgrund der demografischen Entwicklung und der verbesserten Diagnostik ist von einem weiteren Anstieg der Patientenzahlen auszugehen.

Am 13. Oktober ist Welt-Thrombose-Tag: Veranstaltung in Berlin

Ausgerufen von der Internationalen Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (ISTH) geht es an diesem Tag darum, auf die Thrombose und Lungenembolie aufmerksam zu machen. Das Aktionsbündnis Thrombose als Partnerorganisation der ISTH veranstaltet dazu ein Diskussionsforum mit Experten aus Gesundheit, Politik und Presse. Das diesjährige Thema ist die Optimierung der intersektoralen Versorgung von Thrombosepatienten. Teilnehmer der Veranstaltung sind unter anderem Dr. Regina Klakow-Franck, Mitglied des G-BA, und Prof. Stefan G. Spitzer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Integrierte Versorgung. Die Veranstaltung wird teilweise live über den Facebook-Kanal der ISTH übertragen.

Ort: Allianz-Forum, Pariser Platz 6, 10117 Berlin
Zeit: 15:30 Uhr, Einlass 15:00 Uhr

Im Anschluss an die Veranstaltung erhält PD Dr. med Jan Beyer-Westendorf den diesjährigen Virchow-Preis. Das Aktionsbündnis Thrombose würdigt mit diesem Preis seine wissenschaftlichen Arbeiten zur Versorgungssituation der venösen Thromboembolie im Rahmen des Dresdener NOAK-Registers.

 

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Berlin, 13. Oktober 2017

Gefährlicher Klumpen im Blut – Thrombose kann jeden treffen!

  • Am 13. Oktober ist WELT_THROMBOSE-TAG
  • Zahl der Thrombosen wird künftig weiter steigen
  • Selbst Sportler und Menschen mit langen Beinen sind gefährdet

Berlin, 05. Oktober 2017. Wer häufig mit dem Flugzeug verreist oder schon einmal nach einer Operation ein paar Nächte im Krankenhaus bleiben musste, hat sich sicherlich bereits mit dem Thema Thrombose beschäftigt. Beide Situationen erhöhen das Risiko einer Thrombose merklich, sind jedoch längst nicht die einzigen möglichen Ursachen. Tatsache ist: Eine Thrombose kann jeden treffen – und führt im schlimmsten Fall zu einer lebensbedrohlichen Lungenembolie. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 40.000 Menschen an einer Lungenembolie. Das sind mehr Tote als durch Verkehrsunfälle, Brust- und Prostatakrebs und HIV zusammen. Ein Großteil dieser Todesfälle hätte mit der richtigen Diagnose und Behandlung verhindert werden können.

Auch Sportler sind gefährdet – die unbekannten Risiken

Die Wahrscheinlichkeit, an einer Thrombose zu erkranken, steigt mit dem Alter erheblich. Allerdings können bereits Jugendliche und kleine Kinder Thrombosen erleiden. Viele der Risikofaktoren begleiten den Menschen ein Leben lang. So sind es gerade bei jungen Menschen häufig vererbte Blutgerinnungsstörungen oder Sportverletzungen. Bei einer Verletzung am Bein kann es durch den Heilungsprozess zu einer Entzündung kommen, die eine Thrombose befördert.

Ein weiterer Risikofaktor ist die Veränderung des Hormonhaushaltes im Blut. Hormonelle Verhütung, etwa mit der Anti-Baby-Pille, steigert das Thromboserisiko deutlich. Einen ähnlichen Effekt hat eine Schwangerschaft. Die Thromboembolie ist heute die führende Todesursache während der Schwangerschaft.

Prominente Fälle wie die Profi-Tennisspielerin Serena Williams, die mit 29 Jahren an einer Lungenembolie erkrankte und nur durch eine Not-Operation gerettet werden konnte, zeigen, dass die Krankheit keine Frage des Alters ist. So starb auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Mißfelder im Alter von 35 Jahren an einer Lungenembolie.

Gefährlich wird es auch, wenn sich der Blutfluss verlangsamt. Eine plötzliche Immobilität, etwa nach einer Verletzung oder einer Operation, mindert die Leistung der Muskelpumpe, die das Blut durch die Venen pumpt. Das Blut versackt und eine Thrombose entsteht. Besonders beansprucht wird die Muskelpumpe auch bei relativ langen Beinen – eine Risikogruppe, die kürzlich im Rahmen einer schwedischen Studie näher untersucht wurde.

Warum fordert die Krankheit so viele Opfer?

Ärzte sprechen bei der Thrombose von einer „lautlosen Gefahr“, denn obwohl die Diagnostik sehr einfach und für den Patienten schmerzlos ist, fällt der Verdacht aufgrund der unspezifischen oder teilweise fehlenden Symptome oft erst spät auf eine Thrombose. Hinzu kommt, dass die Symptome einer Thrombose in der Bevölkerung leider weitestgehend unbekannt sind. Schmerzen in der Wade, die leicht als Muskelkater fehlgedeutet werden können, eine Schwellung, Überwärmung und Verfärbung des Beines können Anzeichen sein. Zusätzliche Luftnot und Schwindel deuten auf eine mögliche Lungenembolie hin. Und jede zehnte Lungenembolie endet tödlich!

Wie kann man sich schützen?

Wie so oft ist ein gesunder Lebensstil die beste Vorsorge: Eine ausgewogene Ernährung und ein ausreichender Flüssigkeitskonsum stärken den Körper und die Blutgefäße. Übergewicht und Tabakkonsum befördern im Gegensatz dazu eher eine Thrombose.

Um die Muskelpumpe im Berufsalltag fit zu halten, gibt es leichte Übungen, die den Blutfluss in den Beinen anregen. Diese sollte man auch während Bus- oder Flugreisen, die länger als vier Stunden dauern, durchführen.

Am 13. Oktober ist Welt-Thrombose-Tag: Veranstaltung in Berlin

Ausgerufen von der Internationalen Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (ISTH) geht es an diesem Tag darum, auf die Thrombose und Lungenembolie aufmerksam zu machen. Das Aktionsbündnis Thrombose als Partnerorganisation der ISTH veranstaltet dazu ein Diskussionsforum mit Experten aus Gesundheit, Politik und Presse. Das diesjährige Thema ist die Optimierung der intersektoralen Versorgung von Thrombosepatienten. Die Veranstaltung wird teilweise live über den Facebook-Kanal der ISTH übertragen.

Ort: Allianz-Forum, Pariser Platz 6, 10117 Berlin
Zeit: 15:30 Uhr, Einlass 15:00 Uhr

 

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Berlin, 21. September 2017

PRESSEEINLADUNG

WELT-THROMBOSE-TAG 2017
Schirmherrschaft: Bundesminister Hermann Gröhe

Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der vergangenen Jahre wird das Aktionsbündnis Thrombose in 2017 den Welt-Thrombose-Tag am 13. Oktober zum Anlass nehmen, um aktuelle Trends in der Diagnostik und Therapie von Thrombose in Deutschland vorzustellen.

Berlin, 21. September 2017. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der vergangenen Jahre wird das Aktionsbündnis Thrombose in 2017 erneut den Welt-Thrombose-Tag am 13. Oktober zum Anlass nehmen, um Akteure aus dem Gesundheitswesen und die Öffentlichkeit für Thrombose und Lungenembolie zu sensibilisieren. Der Welt-Thrombose-Tag wurde 2014 von der Internationalen Gesellschaft für Thrombose und Hämostase (ISTH) initiiert. Das Aktionsbündnis Thrombose ist der offizielle Partner des ISTH in Deutschland. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe übernimmt die Schirmherrschaft über die Veranstaltung.

Im Herzen Berlins diskutieren Gefäßexperten, Hausärzte sowie weitere Vertreter aus dem Gesundheitswesen, wie die intersektorale Versorgung bei einer venösen Thromboembolie weiter verbessert werden kann. Hierzu wird unter anderem eine neue, strukturierte Entscheidungshilfe für behandelnde Ärzte vorgestellt und diskutiert.

Thema: Knoten lösen, Leben retten – Intersektorale Versorgung der Thrombose und Lungenembolie

Datum: Freitag, 13. Oktober 2017
Uhrzeit: 15:30 – 17:00 Uhr · Einlass: 15 Uhr, im Anschluss: Gespräche und Imbiss
Ort: Allianz Forum · Pariser Platz 6 · 10719 Berlin

Die Diskussionsteilnehmer sind:

  • Dr. Regina Klakow-Franck · Mitglied des G-BA
  • Prof. Dr. med. Stefan G. Spitzer · Vorstandsvorsitzender der DGIV
  • Susanne Fass · Redakteurin rbb Praxis, Fachärztin für Innere Medizin
  • Wolfgang Meunier · Deutscher Hausärzteverband
  • Prof. Dr. Rupert Bauersachs · Wissenschaftlicher Leiter Aktionsbündnis Thrombose
  • Prof. Dr. Stavros Konstantinides · Deutsche Gesellschaft für Kardiologie
  • Dr. med. Robert Klamroth · Deutsche Gesellschaft für Angiologie
  • Dr. Jutta Schimmelpfennig · Deutsche Gesellschaft für Phlebologie
  • Prof. Dr. med. Bettina Kemkes-Matthes · Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung

Moderation:

  • Lisa Braun · Presseagentur Gesundheit
  • PD Dr. Christoph Kalka · Deutsche Gefäßliga

Im Anschluss gibt es vor Ort die Möglichkeit für Interviews mit den Experten. Wir bitten um eine kurze Anmeldung per E-Mail an info@risiko-thrombose.de.

 

Berlin, 23. Mai 2017

SAVE THE DATE

ISTH 2017 Congress | Transcending Scientific Boundaries

July 8–13, 2017

CityCube Berlin/Messe Berlin

Messedamm 22-26, 14055 Berlin, Germany

 

Berlin, 23. Mai 2017. Berlin is always worth a trip, and there’s no better time than this July. For one action-packed week, the German capital will host this year’s International Society on Thrombosis and Hemostasis (ISTH) medical congress, the world’s largest gathering of experts in thrombosis, hemostasis and vascular biology. With higher attendance expected than ever before – 13,000 expected – and a boost in scientific submissions, the ISTH 2017 Congress will cover the fields’ most talked about topics, including atherothrombosis and stroke, coagulant and anticoagulant mechanisms, management of thromboembolisms and other areas of expertise.

Aimed at deepening understanding of bleeding and clotting disorders and ultimately improving patient care, the ISTH congress will offer valuable insights and stories for your readers by showcasing new clinical findings, diagnostic and therapeutic approaches and scientific studies and advancements through an extensive line up of educational and sponsored sessions and activities. To see this year’s program or to discover more about the ISTH’s commitment to science and research or the congress itself, the ISTH press team is happy to assist you with any enquiries, as well as arranging an individual interview with a member of ISTH leadership. In case you have already marked the dates in your calendar and plan to attend, you will be pleased to know that congress registration is already open and free of charge for members of the press.

Our top priority is enabling you to get the most out of this year’s congress and facilitate your reporting on the latest research and discussions it opens up among the medical community. In order to address and meet your particular interests and needs, we have created a short online survey that will allow us to provide you with a tailored congress itinerary of key sessions and onsite activities. Your feedback is much appreciated and will only take five minutes or less. You can find the link here.

As the congress comes closer, we will provide you with frequent updates. If you have any questions or comments in the meantime, please contact us directly. You can also find more information about the ISTH 2017 Congress in our latest press release or via the PDF attached.

 

 

Press contacts:

Felipe Caballero & Flavia Ancuta

The Weber Shandwick press team on behalf of ISTH

+49 30 20 35 1-268

isthpress@webershandwick.com

 

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Berlin, 13. Oktober 2016

Nie zu jung und nie zu alt – Thrombose kann jeden treffen!

Gesundheitsminister Gröhe würdigt das Engagement des Aktionsbündnisses Thrombose. +++ Expertenkonsens: Nur die konsequente Umsetzung der neuen Leitlinien und eine verstärkte intersektorale Zusammenarbeit können eine optimale Patientenversorgung gewährleisten. +++ Gemeinsame Erklärung des Aktionsbündnisses Thrombose und Vertreter des Aktionsbündnisses Patientensicherheit, des AWMF-Instituts für Medizinisches Wissensmanagement und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Berlin, 13. Oktober 2016. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen an Venenthrombose und Lungenembolie als durch Verkehrsunfälle, AIDS, Prostata- und Brustkrebs zusammen. Aktuelle Schätzungen gehen von bis zu 100.000 Todesfällen aus. „Die venöse Thromboembolie (VTE) ist eine häufige Erkrankung mit schweren Neben- und Folgeerscheinungen. Mehr öffentliche Aufmerksamkeit und ein Problembewusstsein bei allen Ärzten sind notwendig, um die Patientenversorgung künftig effizienter zu gestalten“, so Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Deutsche Gesellschaft für Angiologie und Leiter des Aktionsbündnisses Thrombose.

Thrombose und Lungenembolie sind keinesfalls Alterserkrankungen: junge Menschen und Sportler können genauso betroffen sein wie Senioren und Schwerstkranke. Je jünger und gesünder der Patient, desto häufiger werden thromboembolische Ereignisse fehldiagnostiziert – unter Umständen mit fatalen Folgen. Leitlinien geben klare Empfehlungen für eine wirksame Risikoeinschätzung, Vorbeugung, zeitnahe Diagnostik sowie zuverlässige und sichere Therapiemöglichkeiten. Die konsequente Implementierung der Leitlinien zu Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der VTE und eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, Spezialisten und medizinischem Assistenzpersonal sind die Voraussetzungen für eine optimale Patientenversorgung. Nicht zu vergessen sind dabei die vertrauensvolle Kommunikation mit den Betroffenen und deren Mitspracherecht bei der Therapie. Die Patientenbeteiligung ist in den neuen Leitlinien nämlich vorgesehen: „Über die Dauer der Antikoagulation nach einer Thromboembolie soll nach den neuen Leitlinien erstmals der Patient mitbestimmen“, erklärt Prof. Dr. Kemkes- Matthes, Präsidentin der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung.

„Dieses Krankheitsbild mit Frühsymptomatik und Komplikationen ist in der Aus- und Weiterbildung von Hausärzten ausreichend zu berücksichtigen und in der Fortbildung entsprechend zu behandeln“ so Wolfgang Meunier vom Deutschen Hausärzteverband. Auch die medizinischen Fachangestellten müssten geschult werden, die frühen Symptome einer drohenden Thrombose zu erkennen, da sie häufig vor dem Arzt die Beschwerden der Patienten erfahren, fügt Hannelore Loskill stellvertretend für das Aktionsbündnis Patientensicherheit hinzu. „Bei der Information von Patienten ist besonders darauf zu achten, dass Ängste abgebaut werden“ ergänzt PD Dr. Christoph Kalka, Deutsche Gefäßliga.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe würdigt das Engagement der medizinischen Fachgesellschaften: „Der heutige Welt-Thrombose-Tag rückt die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von venösen Thrombosen in das öffentliche Bewusstsein. Es ist gut, dass sich die medizinischen Fachgesellschaften neben der Aufklärung für die Erforschung von Thrombosen und Lungenembolien einsetzen und mit ihren Leitlinien wertvolle Empfehlungen für Diagnostik und Therapie geben. Dadurch können die Haus- sowie Fachärzte die Versorgung der betroffenen Patientinnen und Patienten verbessern und so das Risiko einer venösen Thrombose und Lungenembolie vermindern. Gerne habe ich die Schirmherrschaft des Aktionsbündnisses Thrombose übernommen.“

Das Aktionsbündnis Thrombose und seine Partner planen gezielte Fortbildungen für Hausärzte und medizinisches Fachpersonal und bieten Informationsveranstaltungen sowie vielseitige Materialien für Ärzte und Patienten an. Lesen Sie hier die Gemeinsame Erklärung zum WELT-THROMBOSE-TAG am 13. Oktober 2016.

 

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Berlin, 13. Oktober 2016

GEMEINSAME ERKLÄRUNG

Ärzte fordern Versorgungssicherheit durch Implementierung der neuen Leitlinien zur Venenthrombose und Lungenembolie

Die venöse Thromboembolie ist eine häufige Erkrankung mit schweren Neben- und Folgeerscheinungen. Mehr öffentliche Aufmerksamkeit und ein Problembewusstsein bei allen Ärzten sind notwendig, um die Patientenversorgung künftig effizienter zu gestalten. Sowohl Ärzte als auch Patienten müssen besser über fundierte Maßnahmen zur Vorbeugung, Diagnostik und Therapie Venöser Thromboembolien informiert werden. Denn für Thrombose ist man nie zu jung und nie zu alt!

Trauma, Entzündung, Thrombose, Embolie – In diese Ereigniskette sind die Hausärzte häufig zu irgendeinem Zeitpunkt eingebunden. Da noch immer viele Patienten an den Folgen eines thromboembolischen Ereignisses sterben – aktuelle Schätzungen gehen von jährlich bis zu 100.000 Todesfällen in Deutschland aus – ist es immens wichtig, dass gerade die Hausarztpraxis rechtzeitig und adäquat reagiert. Dabei sollen die neuen 2015 publizierten Leitlinien helfen. Sie geben klare Empfehlungen für eine wirksame und sichere Risikoeinschätzung, Vorbeugung, zeitnahe Diagnostik sowie zuverlässige und sichere Therapiemöglichkeiten. Die Implementierung der S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Venenthrombose und der Lungenembolie“ sowie der S3-Leitlinie „Prophylaxe der venösen Thromboembolie“ kann zu einer verbesserten Patientenversorgung im Praxis- und Klinikalltag beitragen. Wichtige Ziele sind, neben einer wirksamen Vorbeugung, die frühzeitige Diagnostik und Vermeidung schwerer akuter und chronischer Komplikationen durch eine effektive Therapie sowie die optimale Zusammenarbeit von Hausärzten und Spezialisten.

Die Unterzeichner weisen außerdem darauf hin, dass es sich bei der Thrombose keinesfalls nur um eine Alterserkrankung handele: junge Menschen und Sportler können genauso betroffen sein wie Senioren und Schwerstkranke. Je jünger und gesünder der Thrombose-Patient, desto häufiger werden thromboembolische Ereignisse fehldiagnostiziert – unter Umständen mit fatalen Folgen. Deshalb ist dieses Krankheitsbild mit Frühsymptomatik und Komplikationen in der Aus- und Weiterbildung von Ärzten aller Fachdisziplinen ausreichend zu berücksichtigen und in der Fortbildung entsprechend zu behandeln. Auch die medizinischen Fachangestellten sollten geschult werden, die frühen Symptome einer drohenden Thrombose zu kennen, da sie häufig vor dem Arzt die Beschwerden der Patienten erfahren, am Telefon, in der Anmeldung oder beim Hausbesuch. Bei der Information von Patienten ist besonders darauf zu achten, dass Ängste abgebaut und eine vertrauensvolle Beziehung zu den behandelnden Ärzten aufgebaut wird.

Verbesserungspotenzial sehen die Experten in der mangelnden Kommunikation zwischen den Beteiligten der Versorgung, der Information von Patienten über Risiken und Folgen sowie in der Implementierung von Basismaßnahmen zur Vorbeugung thromboembolischer Ereignisse. Gleichzeitig gilt es, überflüssige Maßnahmen zu vermeiden. Ärzte und Patienten müssen über fundierte Maßnahmen zur Vorbeugung, Diagnostik und Therapie venöser Thromboembolien (VTE) besser informiert und Barrieren gegen die Umsetzung dergestalt fundierter Empfehlungen bei Entscheidungsträgern / in der Öffentlichkeit adressiert werden.

Wie kann die Versorgungssicherheit verbessert werden?

Das Aktionsbündnis Thrombose plant gezielte Fortbildungen für Hausärzte und medizinisches Fachpersonal. Durch Informationsveranstaltungen, Patiententage und vielseitige Materialien für Ärzte und Patienten soll das Bewusstsein für die Volkskrankheit Thrombose gestärkt werden. Das Aktionsbündnis veröffentlicht außerdem regelmäßig Beiträge in Fachzeitschriften und Publikumsmedien zum Thema Thrombose und Lungenembolie. Darüber hinaus gilt es, unermüdlich mögliche Widerstände bei der Umsetzung der Leitlinien abzubauen.

Autorenschaft:

  • Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Deutsche Gesellschaft für Angiologie e. V., Leiter Aktionsbündnis Thrombose
  • PD Dr. med. Christoph Kalka, Deutsche Gefäßliga e. V.
  • Dr. med. Robert Klamroth, Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e. V.
  • Prof. Dr. med. Bettina Kemkes-Matthes, Gesellschaft für Thromobose- und Hämostaseforschung e. V.
  • Prof. Dr. med. Stavros Konstantinides, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie e. V.
  • Prof. Dr. med. Ina Kopp, AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement
  • Hannelore Loskill, Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V.
  • Dr. med. Erika Mendoza, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie e. V.
  • Dr. med. Jutta Schimmelpfennig, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie e. V.

 

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Berlin, 10. Oktober 2016

PRESSEEINLADUNG

WELT-THROMBOSE-TAG 2016: Nie zu jung und nie zu alt – Thrombose kann jeden treffen!

Leitlinien unterstützen bestmögliche Behandlung: Gefäßspezialisten, der Deutsche Hausärzteverband, das Aktionsbündnis Patientensicherheit und das AWMF-IMWi diskutieren am Welt-Thrombose-Tag über die Herausforderungen bei der Umsetzung in Praxis- und Klinikalltag.

Berlin, 10. Oktober 2016. Am 13. Oktober ist Welt-Thrombose-Tag. Am Geburtstag Rudolf Virchows veranstaltet das Aktionsbündnis Thrombose ein Expertentreffen mit dem Ziel, die Zahl der vermeidbaren Todesfälle zu senken. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe übernimmt die Schirmherrschaft über die Veranstaltung.

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen an Venenthrombose und Lungenembolie als durch Verkehrsunfälle, AIDS, Prostata- und Brustkrebs zusammen. Aktuelle Schätzungen gehen von bis zu 100.000 Todesfällen aus. Das Aktionsbündnis Thrombose sensibilisiert Ärzte und Bevölkerung für die tödliche Gefahr der Krankheit.

Leitlinien geben klare Empfehlungen für eine wirksame Risikoeinschätzung, Vorbeugung, zeitnahe Diagnostik sowie zuverlässige und sichere Therapiemöglichkeiten. Die konsequente Implementierung der Leitlinien zu Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Venösen Thromboembolie können zu einer verbesserten Patientenversorgung beitragen. Doch wie sieht es mit der Umsetzung im Klinik- und Praxisalltag aus? Die Zukunft der Patientenversorgung und die Herausforderungen in der intersektoralen Zusammenarbeit werden diskutiert. Zu diesem Termin möchten wir Sie herzlich einladen.

Datum: 13. Oktober 2016
Uhrzeit: 15:30 – 17:00 Uhr · Einlass: 15 Uhr, im Anschluss: Gespräche und Imbiss
Ort: Allianz Forum · Pariser Platz 6 · 10719 Berlin

Die Diskussionsteilnehmer sind:

  • Dr. Jutta Schimmelpfennig, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie
  • ƒƒ Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Aktionsbündnis Thrombose, Deutsche Gesellschaft für Angiologie
  • ƒƒ PD Dr. Christoph Kalka, Deutsche Gefäßliga
  • ƒƒ Dr. Robert Klamroth, Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung
  • ƒƒ Prof. Dr. Stavros Konstantinides, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie
  • ƒƒ Prof. Dr. Ina Kopp, AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement
  • ƒƒ Hannelore Loskill, Aktionsbündnis Patientensicherheit
  • ƒƒ Dr. Erika Mendoza, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie
  • ƒƒ Wolfgang Meunier, Deutscher Hausärzteverband
  • ƒƒ Prof. Dr. Bettina Kemkes-Matthes, Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung

Durch die Veranstaltung führt Renate Harrington, Fachjournalistin aus Funk und Fernsehen, Hamburg.

Im Anschluss gibt es vor Ort die Möglichkeit für Interviews mit den Experten. Wir bitten um eine kurze Anmeldung per E-Mail an info@risiko-thrombose.de.

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Berlin, 10. Mai 2016

TERMINANKÜNDIGUNG

6. bundesweiter Aktionstag Gefäßgesundheit am 18. Juni 2016

„Risiko Thrombose“ lautet das diesjährige Motto des bundesweiten Aktionstages zur Aufklärung und Prävention von Gefäßerkrankungen. Veranstaltet wird der Tag gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie und der Deutschen Gefäßliga.

Gefäßerkrankungen wie die Venenthrombose, die Lungenembolie oder die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) sind Volkskrankheiten. Doch ihre Anzeichen, ihre Verbreitung und ihre zum Teil dramatischen Folgen sind in der Bevölkerung weitestgehend unbekannt.

Aktionstag Gefäßgesundheit „Risiko Thrombose“:
Informationsveranstaltungen für Bevölkerung und Patienten zu Thrombose

Was passiert am Aktionstag Gefäßgesundheit?

An diesem Tag finden deutschlandweit Veranstaltungen mit dem Ziel statt, die Bevölkerung über Risiken und mögliche Folgen von Gefäßerkrankungen zu informieren. Im Mittelpunkt des Aktionstages 2016 stehen die Früherkennung, die Prävention und die Behandlung der Thrombose und Lungenembolie.

Wer führt Veranstaltungen durch?

Akteure aus dem Gesundheitswesen wie Ärzte in Kliniken und Praxen, Apotheken, Sportinstitute, Gesundheitsämter sowie politische Akteure sind im gesamten Bundesgebiet eingeladen, sich am „Aktionstag Gefäßgesundheit – Risiko Thrombose“ zu beteiligen. Das Aktionsbündnis Thrombose unterstützt die Veranstalter vor Ort mit kostenlosen Informationsmaterialien und Tipps für eine erfolgreiche Veranstaltungsplanung sowie Medienkooperationen. Ziel ist die gemeinsame Aufklärung der interessierten Öffentlichkeit über Gefäßerkrankungen.

Informationen zu Thrombose

Die Anzahl der Thrombosen und der damit oft einhergehenden Komplikation, der Lungenembolie, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. An Venöser Thromboembolie erkranken jedes Jahr etwa 1,5 pro 1.000 Einwohnern. Allein in Deutschland sterben jährlich rund 100.000 Menschen an einem Gefäßverschluss aufgrund von thrombotischen Erkrankungen. Europaweit sind es über 500.000 Menschen – das sind mehr als durch Verkehrsunfälle, AIDS, Brust- und Prostatakrebs zusammen. Die Lungenembolie ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung.

 

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Berlin, 13. Oktober 2015

WELT-THROMBOSE-TAG 2015 –
RISIKO THROMBOSE: Perspektiven für eine bessere Patientenversorgung

Thrombose und Lungenembolie – die versteckten Volkskrankheiten

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen an Venenthrombose und Lungenembolie als durch Verkehrsunfälle, AIDS, Prostata- und Brustkrebs zusammen. Aktuelle Schätzungen gehen von 40.000 bis 100.000 Todesfällen aus. Und doch ist das Bewusstsein darum in der Bevölkerung und bei Ärzten erschreckend wenig ausgeprägt. Der WELT-THROMBOSE-TAG unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe informiert über die Gefahren von Thrombosen und ihren Folgen.

Bundesminister Gröhe dazu in seinem Grußwort: „Das Aktionsbündnis Thrombose leistet mit seiner Kampagne und seinen Aktivitäten rund um den WELT-THROMBOSE-TAG einen bedeutsamen Beitrag zur Aufklärung der Bevölkerung und der Ärzteschaft. Sehr gerne habe ich daher die Schirmherrschaft über die Veranstaltung am 13. Oktober 2015 übernommen.“

Neue Leitlinien zur Diagnostik und Therapie erarbeitet

Vor dem Hintergrund der neuen Leitlinien, die im Kommissionsentwurf vorliegen, diskutieren die führenden Gefäßspezialisten gemeinsam mit Gesundheitspolitikern und Kostenträgern, wie die Patientenversorgung in Deutschland verbessert werden kann.

Der aktuelle Entwurf der Leitlinien ermöglicht eine Risikostratifizierung von Thrombose und Lungenembolie. Das bedeutet: Die erste Diagnose durch den Hausarzt erfolgt über die Erhebung der klinischen Wahrscheinlichkeit und den D-Dimer-Test. Zusätzlich wird das Therapiespektrum um die so genannten „direkten Antikoagulantien“ erweitert werden. Diese bieten Vorteile gegenüber der bisherigen Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten. Bei Tumoren und Schwangerschaften bleiben niedermolekulare Heparine die erste Wahl.

Versorgungssituation verbessern

Für eine verbesserte Versorgung von Patientinnen und Patienten bedarf es einer umfassenden Versorgungsforschung, damit aktuelle Defizite zu identifizieren, um damit aktuelle Defizite zu identifizieren.

Die Epidemiologie von Thrombose und Lungenembolie und die Versorgungswege in Deutschland sind nur unzureichend bekannt: Gemeinsam mit Kostenträgern, ambulanten und stationären Versorgern (KV, DKG) und mit politischer Unterstützung muss die Versorgungsforschung angestoßen werden, um eine bessere, effizientere und sicherere Versorgung der Patienten zu ermöglichen.

Wichtige Kenntnislücken bei der Entstehung und Verhütung von Thrombosen und Lungenembolien gilt es zu schließen: Die Diagnose von Thrombose und Lungenembolie muss leitliniengerecht frühzeitig erfolgen. Ein zentrales Problem ist die Verhinderung von Rezidiven unter Abwägung des Blutungsrisikos der Behandlung. Grundlagen- und klinische Forschung sind für die Entwicklung besserer Therapiestrategien unverzichtbar.

Ziel all dieser Anstrengungen muss sein, das Leid der betroffenen Patienten durch das postthrombotische Syndrom, die pulmonale Hypertonie oder durch Blutungskomplikationen zu vermindern, die Sterblichkeit zu senken und die Patientenversorgung effizient zu strukturieren.

Aktionsbündnis informiert

Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie e.V. (DGA) hat 2014 das Aktionsbündnis Thrombose ins Leben gerufen. Führende Fachgesellschaften und Partner aus der Industrie engagieren sich gemeinsam und bilden ein Expertennetzwerk für Thrombose und Lungenembolie. Eine Aufklärungskampagne soll das öffentliche Bewusstsein für Prävention, Diagnose und Therapie schärfen, damit weniger Menschen durch die Folgen einer Thrombose sterben.

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie e.V., der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V. sowie der Deutschen Gefäßliga e.V. wird anlässlich des WELT-THROMBOSE-TAG es auf die Risiken in der aktuellen Versorgungsituation in Deutschland aufmerksam gemacht. Der WELT-THROMBOSE-TAG wurde 2014 von der Internationalen Gesellschaft für Thrombose und Hämostase (ISTH) initiiert und wird weltweit von hunderten Fachgesellschaften und Organisationen gefördert. Das Aktionsbündnis Thrombose wird u.a. unterstützt von Bayer HealthCare und Sanofi.

 

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Berlin, 12. August 2015

WELT-THROMBOSE-TAG 2015 –
Einladung zur Pressekonferenz

Die venöse Thromboembolie ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufi gste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung. Dennoch sind die öffentliche Aufmerksamkeit für die tödliche Gefahr der Krankheit und die Kenntnis der Versorgungsrealität in Deutschland gering. Eine adäquate Sensibilisierung der Bevölkerung und der Ärzteschaft sowie eine umfassende Versorgungsforschung können nicht nur unzählige Leben retten, sondern auch langfristig die Perspektiven für eine nachhaltige Patientenversorgung verbessern.

Am 13. Oktober 2015, dem Welt-Thrombose-Tag, veranstaltet das Aktionsbündnis Thrombose in Berlin das Fachsymposium „RISIKO THROMBOSE: Perspektiven für eine bessere Patientenversorgung in Deutschland“. Ab 15.00 Uhr diskutieren Vertreter der Fachgesellschaften, Politik und Gesellschaft über die drängenden Fragen der Versorgungssicherheit in Deutschland. Die Schirmherrschaft hat Gesundheitsminister Hermann Gröhe übernommen.

Von 11.30 bis 12.30 Uhr laden wir Sie zur exklusiven Pressekonferenz in den Räumlichkeiten der Kaiserin- Friedrich-Stiftung ein, nachfolgend haben Sie die Möglichkeit, Einzelinterviews durchzuführen.

RISIKO THROMBOSE: Perspektiven für eine bessere Patientenversorgung in Deutschland Dienstag, 13. Oktober 2015, um 11.30h – im Anschluss Imbiss
Kaiserin-Friedrich-Stiftung Berlin
Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin

An der Pressekonferenz werden teilnehmen:

  • Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Deutsche Gesellschaft für Angiologie e.V.
  • PD Dr. Christoph Kalka, Deutsche Gefäßliga e.V.
  • Prof. Dr. Stavros Konstantinides, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie e.V.
  • Prof. Dr. Edelgard Lindhoff-Last, Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V.
  • Prof. Dr. Eberhard Rabe, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie e.V.
  • Rainer Schöche, Patient

Das Programm des Symposiums finden Sie hier.

 

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Berlin, 13. Juli 2015

Lungenembolie kann jeden treffen – Thrombose, die lautlose Gefahr

Die Anzahl der Thrombosen und der damit einhergehenden Komplikation, der Lungenembolie, hat in den letzten Jahren zugenommen. Zusammen bezeichnet man diese Krankheitsbilder als venöse Thromboembolie (VTE). Bei einer VTE löst sich ein Blutgerinnsel und wird mit dem Blutstrom über das Herz in die Lunge verschleppt. Dort verschließt es die für die Atmung lebenswichtigen Adern und es kommt zur lebensbedrohlichen Lungenembolie.

An VTE erkranken jedes Jahr etwa 1,5 pro 1.000 Einwohnern. Allein in Deutschland sterben Hochrechnungen zufolge bis zu 100.000 Menschen an einem Gefäßverschluss aufgrund von thrombotischen Erkrankungen. Europaweit sind es über 500.000 Menschen – das sind mehr als durch Verkehrsunfälle, AIDS, Brust- und Prostatakrebs zusammen.

Eine Thrombose ist für den Patienten jedoch nicht immer leicht zu erkennen. „Oft sind es ganz alltägliche Beschwerden, wie geschwollene Fußknöchel oder schmerzende Waden, die ernst genommen werden sollten. Herzrasen, Atemnot und Brustschmerz deuten auf eine mögliche Lungenembolie hin. Bei derartigen Beschwerden sollte sofort ein Arzt aufgesucht oder ein Rettungswagen gerufen werden“, so DGA-Mitglied Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Direktor der Klinik für Gefäßmedizin – Angiologie am Klinikum Darmstadt und wissenschaftlicher Leiter des Aktionsbündnis Thrombose. Nähere Informationen unter www.risko-thrombose.de.

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Berlin, 18. Juni 2015

5. bundesweiter Aktionstag Gefäßgesundheit „Risiko Thrombose“ am 20. Juni 2015

Thrombose und Lungenembolie – die lautlose Gefahr

Am kommenden Samstag, den 20. Juni 2015 findet bundesweit der Aktionstag Gefäßgesundheit statt. Im Rahmen der Aufklärungskampagne „Risiko Thrombose“ machen die DGA und die Deutsche Gefäßliga auf die oft unterschätzte Volkskrankheit aufmerksam.

Die Anzahl der Thrombosen und der damit einhergehenden Komplikation, der Lungenembolie, hat in den letzten Jahren zugenommen. Zusammen bezeichnet man diese Krankheitsbilder als venöse Thromboembolie (VTE). An VTE erkranken jedes Jahr etwa 1,5 pro 1.000 Einwohnern. Allein in Deutschland sterben Hochrechnungen zufolge jährlich bis zu 100.0001 Menschen an einem Gefäßverschluss aufgrund von thrombotischen Erkrankungen. Europaweit sind es über 500.000 Menschen – das sind mehr als durch Verkehrsunfälle, AIDS, Brust- und Prostatakrebs zusammen.

Eine Thrombose ist für den Patienten jedoch nicht immer leicht zu erkennen. „Oft sind es ganz alltägliche Beschwerden, wie geschwollene Fußknöchel oder schmerzende Waden, die ernst genommen werden sollten“, so DGA-Mitglied Rupert Bauersachs, Direktor der Klinik für Gefäßmedizin – Angiologie am Klinikum Darmstadt und wissenschaftlicher Leiter des Aktionsbündnis Thrombose. Menschen, die sich unsicher sind, können auf der Internetseite www.risiko-thrombose.de einen Online-Risikocheck durchführen oder in der angeschlossenen Facharztsuche den Spezialisten in ihrer Nähe finden.

In welchen Städten Veranstaltungen zum Aktionstag stattfinden, erfahren Sie auf der Internetseite des Aktionsbündnis Thrombose: www.risiko-thrombose.de/veranstaltungen Beteiligt sind unter anderem die Bremer Herzstiftung, Fitnessclubs von Holmes Place sowie zahlreiche Kliniken und Gefäßzentren.

Die Aufklärungskampagne „Risiko Thrombose“ wird unterstützt von namhaften Unternehmen wie Bayer HealthCare und Sanofi.

1 Vgl. Cohen et. al. (Cohen AT, Agnelli G, Anderson FA, et al. Venous thromboembolism (VTE) in Europe. The number of VTE events and associated morbidity and mortality. Thromb Haemost. 2007 Oct;98(4):756-64)

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Berlin, 12. März 2015

5. Bundesweiter Aktionstag Gefäßgesundheit
am 20. Juni 2015

„Risiko Thrombose“ lautet das diesjährige Motto des bundesweiten Aktionstages zur Aufklärung und Prävention von Gefäßerkrankungen. Veranstaltet wird der Tag gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie und der Deutschen Gefäßliga.

Gefäßerkrankungen wie die Venenthrombose, die Lungenembolie oder die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) sind Volkskrankheiten. Doch ihre Anzeichen, ihre Verbreitung und ihre zum Teil dramatischen Folgen sind in der Bevölkerung weitestgehend unbekannt.

Was passiert am Aktionstag Gefäßgesundheit?

An diesem Tag finden deutschlandweit Veranstaltungen mit dem Ziel statt, die Bevölkerung über Risiken und mögliche Folgen von Gefäßerkrankungen zu informieren. Im Mittelpunkt des Aktionstages 2015 stehen die Früherkennung, die Prävention und die Behandlung der Thrombose und Lungenembolie.

Wer führt Veranstaltungen durch?

Akteure aus dem Gesundheitswesen wie Ärzte in Kliniken und Praxen, Apotheken, Sportinstitute, Gesundheitsämter sowie politische Akteure sind im gesamten Bundesgebiet eingeladen, sich am „Aktionstag Gefäßgesundheit – Risiko Thrombose“ zu beteiligen.

Das Aktionsbündnis Thrombose unterstützt die Veranstalter vor Ort mit kostenlosen Informationsmaterialien und Tipps für eine erfolgreiche Veranstaltungsplanung sowie Medienkooperationen. Ziel ist die gemeinsame Aufklärung der interessierten Öffentlichkeit über Gefäßerkrankungen.

Informationen zu Thrombose

Die Anzahl der Thrombosen und der damit oft einhergehenden Komplikation, der Lungenembolie, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. An Venöser Thromboembolie erkranken jedes Jahr etwa 1,5 pro 1.000 Einwohnern. Allein in Deutschland sterben jährlich rund 100.000 Menschen an einem Gefäßverschluss aufgrund von thrombotischen Erkrankungen. Europaweit sind es über 500.000 Menschen – das sind mehr als durch Verkehrsunfälle, AIDS, Brust- und Prostatakrebs zusammen. Die Lungenembolie ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung.

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Medienberichte

Den aktuellen Pressespiegel über das Aktionsbündnis Thrombose finden Sie unter Medienberichte.

Medienberichte

Pressekontakt

Infobüro Aktionsbündnis Thrombose

c/o Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.

Leitung Kommunikation
Julia M. Hofmann

Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin 

T: 030 / 208 888-31


F: 030 / 208 888-33

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