Welt-Thrombose-Tag 2021

„Patienten-Empowerment: Patienten stark machen mit validen Informationen!“

Schirmherrschaft: Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit

Mittwoch, 13. Oktober 2021 · 15:00 – 16:30 Uhr

Patienten haben heutzutage so viele Informationsmöglichkeiten wie nie zuvor. Es sind aber auch 59 Prozent, die einer repräsentativen Studie der Universität Bielefeld zufolge, „sich im Umgang mit Gesundheitsinformationen vor erhebliche Schwierigkeiten gestellt sehen.“ Der rasche und einfache Zugang zu Gesundheitsinformationen führt offenbar nicht zwingend zu mehr Gesundheitskompetenz. Das gilt auch in Bezug auf das Krankheitsbild Thrombose. Doch wie kommen wir dahin? Wie gelangen valide aufbereitete Inhalte zu den Patienten*innen? Und was bedeutet Patienten-Empowerment für die ärztliche Versorgung und unser Gesundheitssystem? Diese und weitere spannende Fragen wollen wir diskutieren.

Key-Note:

  • Prof. Dr. Doris Schaeffer · Senior-Professorin für Versorgungsforschung und Leiterin des Interdisziplinären Zentrums für Gesundheitskompetenzforschung an der Universität Bielefeld, Autorin des Health Literacy Survey Germany (HLS-GER 1+2)

Podiumsgäste:

  • Prof. Dr. Gerd Gigerenzer · Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz an der Universität Potsdam, Fakultät für Gesundheitswissenschaften Brandenburg; Direktor emeritus Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
  • Dr. rer. Medic. Klaus Koch · Ressortleiter und Chefredakteur von gesundheitsinformation.de, dem Patienteninformationsportal des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWiG)
  • Jens Richter · Chefredakteur und Chief Medical Officer der Patienteninformationsplattform NetDoktor, Burda Verlag
  • PD Dr. Robert M. Eisele · Niedergelassener Chirurg, Oranienburg
  • Hannelore Loskill · Bundesvorsitzende Bundesarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen
  • Prof. Dr. Rupert Bauersachs · VASC Center for Vascular Research, Wissenschaftlicher Leiter Aktionsbündnis Thrombose

Moderation:

  • Lisa Braun · Journalistin und Gründerin der Presseagentur Gesundheit

 

Verleihung des Virchow-Preises

 

Save the Date: Welt-Thrombose-Tag 2021 als pdf 

 

Rückblick: Welt-Thrombose-Tag 2020

Risiko Thrombose: 60 Jahre Pille – was sind die Fakten?

Hier finden Sie eine Videozusammenfassung der Veranstaltung.

Schirmherrschaft: Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit

Dienstag, 13. Oktober 2020 · 13:00 – 14:30 Uhr

Frauen sind besonders thrombosegefährdet, sei es durch das Risiko in Schwangerschaft und Wochenbett, durch die Einnahme der Antibabypille, oder Hormoneinnahme in den Wechseljahren oder durch eine antihormonelle Therapie bestimmter Krebsarten.
 
Diese frauenspezifischen Risiken können durch vererbbare Gerinnungsstörungen, aber auch durch Übergewicht, Rauchen, Lebensstilfaktoren, sowie durch Verletzungen, chirurgische Eingriffe und andere äußere Umstände weiter verstärkt werden.
 
Nach 60 Jahren Einsatz der Antibabypille wird sie heute häufig als Lifestyle-Produkt und weniger als Medikament angesehen, welches auch Nebenwirkungen haben könnte. Auch wenn bei jungen Frauen, die die Pille nehmen, das Thromboserisiko vergleichsweise sehr niedrig ist, können Thrombosen und Lungenembolien auftreten. Daher ist eine Aufklärung über mögliche Risiken wichtig, ohne allerdings unnötige Ängste zu erzeugen.
 
Das Aktionsbündnis Thrombose hat es sich zur Aufgabe gemacht, in diesem Jahr über frauenspezifische Thromboserisiken zu informieren.

Podiumsgäste:

  • Prof. Dr. Petra Stute · (Leitlinienkoordinatorin Hormonelle Empfängnisverhütung)
  • Dr. Hannelore Rott · (BDDH, Berufsverband der Deutschen Hämostaseologen)
  • Dr. Susanne Hampel · (Niedergelassene Gynäkologin, Berlin)
  • PD Mareike Lankeit · (Charité · Mitherausgeberin der europäischen ESC-Leitlinien zur Lungenembolie)
  • Prof. Rupert Bauersachs · (Wissenschaftlicher Leiter Aktionsbündnis Thrombose · Deutsche Gesellschaft für Angiologie)
  • Prof. Ludwig Kiesel · (Direktor Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Münster · Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe)

Moderation: Henning Quanz · Köln

 

 

Einladung als pdf zum Download.

 

Rückblick: Welt-Thrombose-Tag 2019

Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

„Alte Zöpfe abschneiden: Lungenembolie ambulant behandeln?“

Welt-Thrombose-Tag 2019

Berlin, den 28. Oktober 2019 – Es geht nur um drei oder vier Tage – die sorgten aber für reichlich Diskussion. Vertreter des Aktionsbündnisses Thrombose trafen sich mit Experten anlässlich des 6. Welt-Thrombose-Tages am 11. Oktober 2019 in Berlin, um sich darüber auszutauschen, wie eine qualitätsgesicherte ambulante Behandlung von Patienten mit Lungenembolie und einem geringem Letalitätsrisiko aussehen könnte.

Einen ausführlichen Nachbericht finden Sie im Pressebereich.

Freitag, den 11. Oktober 2019 von 11:00 bis 15:00Uhr
Deutsche Parlamentarische Gesellschaft, Friedrich-Ebert-Platz 2, 10117 Berlin

Teilnehmer

  • Prof. Dr. med. Rupert Bauersachs · Wissenschaftlicher Leiter Aktionsbündnis Thrombose
  • Dr. Franziska Diel · Leiterin Dezernat Versorgungsqualität, Kassenärztliche Bundesvereinigung
  • Prof. Dr. Bertram Häussler · Vorsitzender der Geschäftsführung IGES Institut
  • Prof. Dr. Hans Martin Hoffmeister · Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten
  • Prof. Dr. Stavros Konstantinides · Ärztlicher Direktor des Centrums für Thrombose und Hämostase, Universitätsmedizin Mainz
  • Dr. Dominik Graf von Stillfried · Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI)

Moderation

  • Lisa Braun · Presseagentur Gesundheit

 

Rückblick: Welt-Thrombose-Tag 2018

Unter der Schirmherrschaft von Jens Spahn

„Tumor und Thrombose – Optimierung der Patientenversorgung“

© photothek.net

Eine Thrombose kann nicht als singuläres Ereignis verstanden werden. Nicht nur als Vorstufe einer lebensgefährlichen Thromboembolie, sondern auch mit Blick auf die Onkologie müssen sich Verantwortliche mit der Thrombose beschäftigen. So ist die Beziehung von Tumorerkrankungen und Thrombosen wechselseitig. 20% der Tumorpatienten erleiden eine Thrombose, bei 20% aller Thrombosefälle ist eine Tumorerkrankung der Auslöser. Doch wie schlägt sich dieser Zusammenhang in der Praxis nieder? Und wie steht es um neue Ansätze in der Thrombosetherapie bei Tumorpatienten?

 

Diese Themen diskutierten folgende Experten anlässlich des Welt-Thrombose-Tages 2018. Die Ergebnisse finden Sie hierin einer Pressemitteilung zusammengefasst.

Teilnehmer

  • Dr. Dominik Graf von Stillfried · Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland
  • Prof. Dr. Hanno Riess · Charité Berlin
  • Prof. Dr. Christoph Bode · Universitäts-Herzzentrum, Freiburg
  • Dr. med. Omar Abou Deif · Hamburgisches Krebsregister
  • Prof. Dr. Rupert Bauersachs · Wissenschaftlicher Leiter Aktionsbündnis Thrombose, Deutsche Gesellschaft für Angiologie
  • Dr. Jutta Schimmelpfennig · Deutsche Gesellschaft für Phlebologie
  • PD Dr. Christoph Kalka · Deutsche Gefäßliga

Moderation

  • Lisa Braun · Presseagentur Gesundheit

 

Rückblick: Welt-Thrombose-Tag 2017

„Knoten lösen, Leben retten – Intersektorale Versorgung der Thrombose und Lungenembolie“

Im Herzen Berlins diskutierten Gefäßexperten, Hausärzte sowie weitere Vertreter aus dem Gesundheitswesen, wie die intersektorale Versorgung bei einer venösen Thromboembolie weiter verbessert werden kann. Hierzu wurde unter anderem eine neue, strukturierte Entscheidungshilfe für behandelnde Ärzte vorgestellt und diskutiert.

 

Freitag, den 13. Oktober 2017 von 15:30 bis 17:00Uhr
im Allianz Forum, Pariser Platz 6, 10117 Berlin

Teilnehmer

  • Dr. med. Regina Klakow-Franck · Mitglied des G-BA
  • Prof. Dr. med. Stefan G. Spitzer · Vorstandsvorsitzender der DGIV
  • Susanne Fass · Redakteurin rbb Praxis, Fachärztin für Innere Medizin
  • Wolfgang Meunier · Deutscher Hausärzteverband
  • Prof. Dr. med. Rupert Bauersachs · Wissenschaftlicher Leiter Aktionsbündnis Thrombose
  • Prof. Dr. med. Stavros Konstantinides · Deutsche Gesellschaft für Kardiologie
  • Dr. med. Robert Klamroth · Deutsche Gesellschaft für Angiologie
  • Dr. med. Jutta Schimmelpfennig · Deutsche Gesellschaft für Phlebologie
  • Prof. Dr. med. Bettina Kemkes-Matthes · Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung


Moderation

  • Lisa Braun · Presseagentur Gesundheit
  • PD Dr. med. Christoph Kalka · Deutsche Gefäßliga

 

RÜCKBLICK: WELT-THROMBOSE-TAG 2016

RISIKO THROMBOSE: Umsetzung der Leitlinien in die klinische Praxis

Die venöse Thromboembolie ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung in Deutschland. Das Aktionsbündnis Thrombose als Zusammenschluss führender medizinischer Fachgesellschaften setzt sich für mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die tödliche Gefahr der Krankheit sowie für eine adäquate Sensibilisierung der Bevölkerung und der Ärzteschaft ein. Die aktuellen S2k-Leitlinie Thrombose und Lungenembolie und der S3-Leitlinie zur Vorbeugung thromboembolischer Ereignisse für die Qualität der Patientenversorgung eine grundlegende Rolle. Doch wie sieht es mit der Umsetzung der Leitlinien in der klinischen Praxis wirklich aus?

Anlässlich des Welt-Thrombose-Tages diskutierten Gefäßspezialisten mit dem Deutschen Hausärzteverband, der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften und dem Aktionsbündnis Patientensicherheit über die Zukunft der Patientenversorgung und Herausforderungen in der intersektoralen Versorgung.

Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung.

Eröffnung:

  • Dr. Jutta Schimmelpfennig, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie

Teilnehmer:

  • Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Aktionsbündnis Thrombose, Deutsche Gesellschaft für Angiologie
  • PD Dr. Christoph Kalka, Deutsche Gefäßliga
  • Dr. Robert Klamroth, Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung
  • Prof. Dr. Stavros Konstantinides, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie
  • Prof. Dr. Ina Kopp, AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement
  • Hannelore Loskill, Aktionsbündnis Patientensicherheit
  • Dr. Erika Mendoza, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie
  • Wolfgang Meunier, Deutscher Hausärzteverband

Moderation:

  • Renate Harrington, Medizinische Fachjournalistin aus Funk und Fernsehen, Hamburg

Verabschiedung:

  • Prof. Dr. Bettina Kemkes-Matthes, Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung