Über den 
Welt-Thrombose-Tag

Der Welt-Thrombose-Tag klärt jährlich am 13. Oktober über Risiken, Vorbeugung und Behandlung der Krankheit auf. In Deutschland organisiert das Aktionsbündnis Thrombose an diesem Tag vielfältige Veranstaltungen, um die Aufklärung voranzutreiben und Leben zu retten.

Über den Welt-Thrombose-Tag

Am 13. Oktober findet jedes Jahr der Welt-Thrombose-Tag statt – ein bedeutender Aktionstag, der 2014 von der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH) ins Leben gerufen wurde. Ziel dieses weltweiten Aktionstags ist es, das Bewusstsein für die Gefahren und Risiken von Thrombosen zu schärfen, über Vorbeugung und Behandlung aufzuklären und die Öffentlichkeit sowie Fachkreise für das Thema zu sensibilisieren.

In Deutschland engagiert sich das Aktionsbündnis Thrombose seit 2014 aktiv für diesen Tag: Jedes Jahr am 13. Oktober organisiert das Bündnis eine Veranstaltung, die sich an PatientInnen, Angehörige, medizinisches Fachpersonal und die breite Öffentlichkeit richtet. Mit Vorträgen, Informationsmaterialien und öffentlichkeitswirksamen Aktionen möchte das Aktionsbündnis über Risikofaktoren, Symptome und Präventionsmöglichkeiten aufklären.

Dass der Welt-Thrombose-Tag ausgerechnet am 13. Oktober begangen wird, ist kein Zufall: Es ist der Geburtstag von Rudolf Virchow, einem der bedeutendsten deutschen Mediziner des 19. Jahrhunderts. Virchow prägte nicht nur maßgeblich die moderne Pathologie, sondern lieferte mit seiner Beschreibung der „Virchow-Trias“ – drei wesentliche Faktoren für die Entstehung von Thrombosen – eine bis heute gültige Grundlage für das Verständnis thrombotischer Erkrankungen. Sein wissenschaftliches Erbe macht ihn zu einer Schlüsselfigur in der Geschichte der Thromboseforschung und verleiht dem Aktionstag eine tiefe historische Bedeutung.

Durch das Engagement des Aktionsbündnisses Thrombose bleibt dieses wichtige Thema Jahr für Jahr im öffentlichen Bewusstsein – mit dem Ziel, Leben zu retten und die gesundheitliche Aufklärung voranzutreiben.